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VREDESTEIN Classic Team

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13. Jul 2015 1617

Vredestein Classic Team im Höllental  schwer gebeutelt

Die Höllental Classic ist nun eine Woche vorbei, Zeit mit kühlem Kopf ein Resume zu ziehen:
Es war die bisher schwerste Höllental, mit den bislang schönsten Strecken und schwersten Sonderprüfungen. Noch nie war eine Rallye durch so traumhafte Landschaften wie entlang des Hubertus Sees und die die Walster nach Gusswerk bei Maria Zell gekommen. Kaum jemand wird erahnen, dass dort in einem "Jagdschloss" eines Österreichischen Parade-Unternehmers von Weltruf auch traumhafte Classic Cars eingelagert sind. Die Höllental 2015 war einer Alpenfahrt durchaus ebenbürtig.
Wenn es zu Problemen gekommen ist, so gehen die grösstenteils auf die Kosten eines langjährigen Partners, der diesmal nicht Wort gehalten hat. Pannenhilfe und Abschleppdienst waren vom Veranstalter den Teilnehmern zugesagt worden. Bloss hatte der ÖAMTC einen Tag vor dem Start seine zugesagte Hilfe einfach abgesagt. Man hatte den Veranstalter schmählich im Stich gelassen. Die Classic Car Firma Szabo aus Judenau war eingesprungen, obwohl man eingentlich selbst an den Start gehen wollte. Das war die ÖAMTC-Enttäuschung Nr 1.
Unglücklicherweise hatte des Zugpferd aus den Vredestein Classic Team 540 m nach dem Start zur ersten Schnitt- Sonderprüfung einen schweren Unfall an der ersten Kreuzung. Rettung, Feuerwehr, Polizei und die Unfalldokumentation waren vor Ort, die Feuerwehr barg einen total beschädigten Seat einer jungen Frau, die mit nicht angepasster Geschwindigkeit von nach eigenen Angaben 100 km/h aus einem dunklen Waldstück in die Kreuzung eingefahren war. Ob sie obendrein mit dem Handy hantiert hatte, werden die Sachverständigen des kommenden Gerichtsverfahrens zu klären haben, das Ladekabel war jedenfalls angesteckt. Der Unfallgegner aus dem Vredestein Classic Team war sicher nicht mehr als 40 km/h gefahren, das ist durch GPS-Kontrolle dokumentiert. Jeder Teilnehmer einer hochwertigen Oldtimerausfahrt hat so ein GPS-Gerät zur genauen Tempokontrolle eingebaut.
Die Entäuschung bei Polizei und Feuerwehr war jedenfalls groß, dass der überforderte ÖAMTC sich nicht in der Lage sah, den verunfallten Ford Mustang in den nur 11 km entfernten Stützpunkt Gloggnitz abzuschleppen. Also die ÖAMTC-Enttäuschung Nr.2.
Der Mustang und seine Insassen haben den Unfall jedenfalls gut überstanden, die Technik ist voll Intakt, der Vorderwagen konnte einfach abgeschraubt werden. Er bekommt also eine neue Schnauze, muss nicht einmal geschweisst werden (siehe Foto). Ob und wann er wieder zum Einsatz kommt, ist ungewiss. 
Die ÖAMTC-Enttäuschung folgte auf dem Fuß. Nach einem Motorschaden sollte eine Lancia Fulvia von der offenen Strecke nur wenige Kilometer an einen gesicherten Platz auf der Klammhöhe gebracht werden, auch das schaffte der ÖAMTC nicht. Als Zuseher war davon auch der frühere ÖAMTC-Partner Hubschrauber HAAS voll enttäuscht, setzt er doch selbst öfter eine Lancia Lamda ein.
Fairerweise hat der Teamchef des Vredestein Classic Teams dem ÖAMTC Verbandsdirektor Oliver Schmerold angeboten, zu den Enttäuschungen seiner Mitglieder und der Behörde Stellung zu nehmen. Die Antwort ist allerdings alles andere als kundengerecht ausgefallen. Daher wollen wir ohne Kommemntar den geschätzten Lesern die Reaktion der betroffenen Lancia-Crew nicht vorenthalten.

Das war jedenfalls ein Auftritt des ÖAMTC, wie es ihn unter einer früheren Führung nicht gegeben hätte. Als einer der Letzten der Aufbaugeneration des Clubs nach gut 40 Dienstjahren muss ich leider erkennen, dass die Dienstleistungen mit den Anforderungen der Mitglieder nicht Schritt halten.

willyilly




Die Reaktion der betroffenen Lancia-Crew auf die oben erwähnten E-Mails:

Sehr geehrter Herr Schmerold,
 
die Fakten, die Herr Matzke angeführt hat, sind durchaus zutreffend. Wenn man mit einem kaputten Motor liegen bleibt und trotz 40 Jahren ÖAMTC-Mitgliedschaft inklusive Schutzbrief als einzige Hilfestellung das Angebot bekommt, dass das Fahrzeug frühestens am nächsten Tag abgeschleppt wird (unter Hinweis darauf, dass Zulassungsschein und Schlüssen im Auto verbleiben müssen), ist das gelinde gesagt inakzeptabel. Die Unterstellung, der Verzicht aufs Abschleppen rühre von den möglichen Kosten her führt sich ja selbst ad absurdum (siehe Schutzbrief). Die Behauptung, es wurde ein Taxi organisiert, ist eine glatte Lüge! Eine Lüge, ebenso wie das Versprechen des ÖAMTC, dass man mit Schutzbrief eine Soforthilfe bekäme (siehe untenstehendes Schutzbrieflogo).

Wegen der mangelnden Vertragstreue wollte ich sofort die Mitgliedschaft aufkündigen, doch als der erste Zorn verraucht war, habe ich keine weiteren Aktionen gesetzt.
Und dann Ihr E-Mail, in dem sie in einem völlig unangepassten Ton den Eindruck vermitteln, Beschwerden von Mitgliedern keinerlei Bedeutung beizumessen. Eine solche Aggressivität sollte man nur an den Tag legen, wenn die Fakten für einen sprechen, tun sie hier aber nicht.
 
Mir reicht es jetzt wirklich. Der ÖAMTC hat ein Maß an Inkompetenz und Unzuverlässigkeit an den Tag gelegt, das nicht mehr toleriert werden kann. Ich kündige mit Jahresende meine Mitgliedschaft und ich weiß, dass meine Beifahrerin ebenso handeln wird.
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Kommentare

lancia79
14. Jul 2015

Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn etwas während unseres Urlaubs in Russland
passiert wäre.
Und dort ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich größer als hier bei uns....
Wir hatten schon Probleme beim Ausstellen des Intern. Führerscheins. Daß es zwei verschiedene gibt war dem ÖAMTC klar, aber daß in einem davon eine Übersetzung in Russisch war wiederum nicht, und daher haben Sie uns alle 8 Führerscheine widerwilligst umtauschen müssen.
Ein Schutzbrief schützt halt nicht vor Dummheit und Inkompetenz. Vielleicht fehlt aber auch die entsprechende Motivation im ÖAMTC-Team....

lg Martin

Karl
14. Jul 2015

Hallo Willy!
Zitat:Unglücklicherweise hatte des Zugpferd aus den Vredestein Classic Team 540 m nach dem Start zur ersten Schnitt- Sonderprüfung einen schweren Unfall an der ersten Kreuzung. Rettung, Feuerwehr, Polizei und die Unfalldokumentation waren vor Ort, die Feuerwehr barg einen total beschädigten Seat einer jungen Frau, die mit nicht angepasster Geschwindigkeit von nach eigenen Angaben 100 km/h aus einem dunklen Waldstück in die Kreuzung eingefahren war. Ob sie obendrein mit dem Handy hantiert hatte, werden die Sachverständigen des kommenden Gerichtsverfahrens zu klären haben, das Ladekabel war jedenfalls angesteckt. Der Unfallgegner aus dem Vredestein Classic Team war sicher nicht mehr als 40 km/h gefahren, das ist durch GPS-Kontrolle dokumentiert. Jeder Teilnehmer einer hochwertigen Oldtimerausfahrt hat so ein GPS-Gerät zur genauen Tempokontrolle eingebaut.Zitat Ende!
Normalerweise teile ich Deine Meinungen, welche hier oftmals zu lesen sind zu 100%! Nicht aber in diesem Falle! Wenn ein Verkehrsteilnehmer bei einer Kreuzung (die ich- wie Du vermuten wirst - bestens kenne...) auf der linken Spur abbiegt (zudem ist dort eine Vorrang geben Tafel....)und es zu einem Crash kommt, dann braucht man eigentlich nicht mehr viel von der Unschuld des usw....reden! Leider darf ich mehr dazu nicht sagen, aber das mußte sein...!Ach ja...: Der Polizist, der den Unfall aufgenommen hat, ist mein Bruder...!
Nix für ungut!
mfG
Karl

rost
14. Jul 2015

ÖAMTC ein GUTES Gefühl beim Club zu sein ??Lieber Willy,
Schon vor einigen Wochen habe ich meinen Unmut zum Thema ÖAMTC geäussert, und bekam auch Antwort von Georg Brown, der versucht unsere Anliegen rund um unsere alten Autos im Öamtc wieder zu etablieren.(Warum ist dies überhaupt verloren gegangen ?)
Seit mehr als 2o Jahren bin ich nun Mitglied ,und habe immer mehr den Eindruck dass der Politische Einfluss leider sehr gross ist, und es nicht mehr unserer Zeit entspricht sich für ALTE Autos stark zu machen. Ist eben nicht opportun.!!! Ich habe festgestellt, dass es nicht einmal mehr einen Mechaniker am Stützpunkt gibt , der die Zündung eines Autos einstellen kann.
Na dann gehen Sie halt woanders hin mit der alten .....
So Pannen Fahrer, wie unseren JIRI gibt es leider nicht all zu oft mehr, und was kommt dann ?? Wir sind natürlich nicht viele aber wir zahlen auch unseren Beitrag, und ein Auto mit Zulassung und Schlüssel stehen lassen , naja bei einem 1000 Millionen mal gebauten Auto nicht so schlimm ? und was ist das für eine Hilfe ??? aber eben nicht bei einem Oldtimer Lancia, oder Fiat :-) ein absoluts NO GO !!!!
Was der Dame in dem Callcenter ziemlich wurscht war , leider kennt die ja nicht einmal eine FULVIA.!!! Man sollte , so wie auch Martin geschrieben hat, an der Motivation der Mitarbeiter arbeiten, und sich Strukturelle Massnahmen überlegen, und den Politischen Einfluss abschwächen, wann werden endlich Zeichen gesetzt, dass wir eigentlich, die zahlenden Mitglieder, auf jegliche Unterstützung Recht haben ?.
Ich für mich überlege mir, wirklich meine Mitgliedschaft aufgrund der vielen Vorkommnisse einzustellen.
Wer sitzt schon gerne 2 Tage im Acker oder Wald wenn es mal darauf ankommt.... und schade dass man auch in Rechtsfragen ,Versicherungsagenden und technischen Auskünften rund um unsere Oldtimer im Regen stehen gelassen wird. ÖAMTC ein GUTES Gefühl beim Club zu sein ??????




rost
14. Jul 2015

Politisches zum Schluss: Neues Gesetz durchgebracht !!! Wenn wir mit unseren ALTEN Autos eine Panne haben sind diese als SONDERMÜLL zu entsorgen !!!!! Ja Ihr habt richtig gelesen , Nur wenn der Wagen als erhaltungswürdig gilt, und regestriert ist, wird das Fahrzeug mitgenommen und Hilfe geleistet !!! Wo war der ÖAMTC und der ÖMVV ??? War nur beim ÖGHK nachzulesen !!!!!

Anbei der Link zum Artikel: http://rost.herrenfahrer.com/story/2640/Mit-einem-blauen-Auge-gerade-noch-davongekommen

hollinek
14. Jul 2015

Wenn ich als Unbeteiligter das lese wird es langsam peinlich! Nachrangtafeln nicht beachten und dann noch dem Abgeschossenen die Schuld geben, einfach mies!
Wie wär's mit einem "tut mir leid" und einem Blumenstrauß für die Fahrerin - so würde ein Herrenfahrer reagieren!

vredestein-classic-team
15. Jul 2015

Liebe Freunde,

in meiner Darstellung des Unfalles am Beginn der Höllental Classic ist von keinerlei Schuldzuweisung die Rede, das werden die Gerichte entscheiden, und es wird sicher nicht nur eine Verhandlung geben. 

Als European Road Safety Auditor muss ich aber feststellen: 
Unabhängig vom möglicherweise fehlerhaften Verhalten (wer von Euch war dabei ?) des einen Lenkers aus dem Vredestein Classic Team:
Die Kreuzung ist ungenügend abgesichert, dort gehört ein STOP-Schild, auch wenn bisher kein Unfallschwerpunkt dort ausgewiesen ist.
Nach Europ. Sicherheitsnormen ( ich habe die Richtlinie für Sicherheitsmanagement im Strassenverkehr in Brüssel durchgesetzt, in Österreich ist sie nur sehr mangelhaft umgesetzt, gilt aber nach europ. Recht trotzdem), muss eine Einbindung einer untergeordneten Strasse in eine Landeshauptstrasse eben besser  abgesichert sein. Ein guter Rechtsanwalt, wird auch die Behörde in die Pflicht nehmen. Er muss die Frage stellen. "Wann hat dort die letzte Überprüfung der Verkehrssituation stattgefunden, wann wurde das letzte Mal die Beschilderungn überprüft ?" Wer von den geschätzten Kommentatoren weiss, in welchen Abständen das eigentlich vorgeschrieben ist und fast nie gemacht wird ?

In meinen Rallye-Schrieb habe ich trotz laufender Sp ein Stop  !! statt Vorrang geben  vermerken lassen, weil ich die Gefährlichkeit der Kreuzung bei der Kalibrierung erkannt habe.

vredestein-classic-team
15. Jul 2015

Alle von mir befragten Top-Juristen und Sachverständigen (in meinem Team gibt es mehrere davon) haben klar ausgesagt, dass die betroffene Lenkerin ein  Mitverschulden trägt, wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. Man darf nicht aus einem dunklen Waldstück mit mind. Tempo 100 noch dazu ohne Licht bei greller Sonne herausstechen, eine Bremsung wurde ebenfalls nicht eingeleitet, also dürfte auch Ablenkung im Spiel gewesen sein. Wäre der Lenker unseres Teams schon mehr in die Kreuzung eingefahren gewwesen, dann hätten vermutlich weder er noch die Unfallgegnerin überlebt Man muss eben sein KFZ so lenken, dass man vor einem plötzlich auftretenden Hindernis jederzeit anhalten kann. (es hätte ja auch ein Wild wechseln können) Die Entscheidung darüber fällen aber die Gerichte, weder ich noch die geschätzten Kommentatoren.

vredestein-classic-team
15. Jul 2015

Gleich dazu zwei Meldungen, die kaum jemand registriert hat:
 
Am 30.6 2015 hat auch die Schweiz ( als nicht EU-Land) einige wesentliche Teile aus der "Europ. Strassenverkehrsordnung" (heißt in Wahrheit anders) übernommen. So ist jetzt auch dort ( wie schon längst in Österreich) das Zurückfahren im Retourgang im Strassenverkehr nur noch sehr eingeschränkt erlaubt. In Österreich ist das z.B. in Einbahnen zum Einparken nur auf die Länge eines Fahrzeuges erlaubt, im Freiland gar nicht. Wer das nicht weiss, der könnte für die Nachschulung der Behörde empfohlen werden, ob dann der FS noch aufrecht bleibt, ist sehr fraglich.
Unsere noch (nicht mehr lange) genehmigungsfreien Oldtimerausfahrten unterliegen streng der STVO. Daher ist auch das noch so kurze Zurückschieben oder auch Anhalten verboten, ob in einer Sp oder nicht, ist gegenstandslos. Das sei auch jenen ins Stammbuch geschrieben, die zum Start eigentlich nicht erlaubter Geräte anhalten. Ganz streng genommen ist auch der stehende Start zu einer SP nicht erlaubt.
Wir hatten  in der Höllental am Start zur SP 38 Schwarzau auch ein Problem mit einem Halda-Zählwerk. Also haben wir  ohne Anhalten unter genauern Beachtung der Verkehrssituation gesetzeskonform umgedreht und uns hinter die abseits der Strasse wartenden wieder eingereiht.
Insoferne war die Wartezone vor dem Start mustergültig ( in einer Nebenfläche) eingerichtet. Es war also völlig unnötig, während der Siegerehrung 
ätzend über unser Verhalten herumzutuscheln, statt ein offenes Gespräch zu führen, wie man das von gestandenen Männern erwarten dürfte. Dann hätte mancher sein mangelndes Wissen gerne auffrischen können.
Wir starten daher normalerweise fliegend, ein Neustrart des Halda ist ja auch bei voller Fahrt möglich.

vredestein-classic-team
15. Jul 2015

Ebenso hat die Schweiz übernommen, dass generall nur der äußerst rechte Fahrstreifen (Orstgebiet ausgenommen) verwendet werden darf.
Ausgenommen ist nur das Überholen durch Fahrzeuge, welche eine höhere Bauartgeschwindigkeit als 100 km/h haben und diese auch überschreiten dürfen. Das heißt im Klartext: Busse, LKW, Hängerfahrzeuge und auch schwere Wohnmobile u.a. dürfen nicht mehr überholen und zwar auf keiner Art von Strasse. ( es gibt natürlich wenige Ausnahmen).
Auch wenn es geschätzten Lesern nicht passt, diese Regelung hat eigentlich auch in Österreich zu gelten, weil durch Überholen mit zu geringer Tempodifferenz ein sehr hohes Gefahrenpotential ausgeht. 
 
In Frankreich ist nun auch (es gibt auch schon andere Länder) das Telefonieren mit Freisprecheinrichtungen, wie auch andere Ablenkungen, verboten. Ausgenommen sind solche Anlagen in Helmen von Zweirädern, weil man das leider kaum kontrollieren kann. In mehrspruigen KFZ ist das Tragen von Bluetooth  verboten, auch wenn sie nicht eingeschaltet sind.
 
Aber in einem Land, wo  die Wirtschaftskammer wirtschaftliche Interessen vor die Volksgesundheit stellt und daher bisher ein Rauchverbot verhindert hat, gehen die Uhren halt anders. Unser Österreich wird durch manche "herrschenden" und nicht dem Volk dienenden Politiker ständig lächerlich gemacht.
( Ich rauche selbst mitunter meist in der DomRep selbst gedrehte Zigarren, aber nur auf jenen eigenen Grundstücken, die so gross sind, dass unter Garantie niemand beeinträchtigt werden kann ) Fast alle meiner früheren Mitarbeiter, die geraucht haben, sind bereits an Krebs gestorben. Vor wenigen Wochen auch Peter Diekmann, einer der besten Copliten in der Rallye-WM. 
 
Unsere Behörden und ihre Organe haben von vielen geltenden Dingen eben keine Ahnung, und ich weiss bei Weitem auch nicht Alles, aber Nachlernen hat noch niemandem geschadet.
 
euer willyIlly

Karl
15. Jul 2015

Hallo Willy!

Ich muß mich noch einmal zu diesem Thema zu Wort melden! Grund: Du weißt, daß wir (eigentlich ich...) auch in dieser Gegend veranstalten und jeder Unfall bei Oldtimer-Veranstaltungen sich für weitere Genehmigungen seitens der zust. BH ungünstig auswirken kann...! Auch ich weise dem Hrn. Volk keinerlei Schuld zu (ich war ja nicht dabei)allerdings hat sich der Vorfall schon relativ klar dargestellt (Hinweis: Aufnehmender Polizist mein Bruder..),zudem würde mich brennend interessieren, warum ein Top-Classic Pilot bei einer Schnittprüfung auf besagter Kreuzung die linke Fahrspur zum Abbiegen benötigt..?? (Was wäre das für eine Abweichung geworden...??)Und das es die linke Spur war ist Fakt!!!
Auch ein Top Oldtimer Pilot kann einmal (einen) Fehler machen!
Ich habe jedenfalls für unsere nächste Veranstaltung im August eine geplante Schnittprüfung (die auch zufällig über diese Kreuzung geführt hätte) wegen dieses Vorfalls abgeändert!

mfG
Karl

MFPmotorsport
15. Jul 2015

ist ja echt arg was euch passiert ist. zuerst auto kaputt und dann der gelbe teufel (nix gelber engel).

ich werde euren bericht hier sofort im FB teilen, sollten alle machen !!
lg
manfred

hollinek
15. Jul 2015

Lieber Willy,
Wieso belehrst Du uns und nicht Herrn Volk? Sag ihm, dass man rechts fahren muss und Nachrangtafeln beachten muss. Dazu muss man nicht dabei gewesen sein - im übrigen warst Du ja auch nicht dabei! Meine Rechtsschutzversicherung würde mir im gegenständlichen Fall keine Prozessdeckung geben! Wenn ich Vredestein wäre, würde ich Euch den Teamnamen verbieten! Lasst es bitte gut sein !
Liebe Grüße Richard

lancia79
15. Jul 2015

Lieber Willy, lieber Karl,
Euer Kollege Hr. Volk hat 2-mal hier im Herrenfahrer über den Unfall gepostet und auf diesem Weg seinem Schmerz Ausdruck verliehen, ohne sonst näher auf den Unfallhergang einzugehen! Also lasst es bitte gut sein, Es ist nicht Eure Aufgabe den Unfall zu analysieren, vor Allem NICHT HIER beim Herrenfahrer!!!!!! Der ist öffentlich, das kann jeder lesen!!!!
Was denkt Ihr Euch dabei! Da könnten von bestimmten Personen vielleicht die falschen Schlüsse gezogen werden!

Lieber Fritz, lieber Gerhard,
es tut mir unendlich leid, daß gerade bei Eurer Veranstaltung ein solches Unglück passiert ist, wo wir alle doch wissen, daß Ihr besonders ehrgeizig und bemüht seid, die beste Oldtimerrallye in Österreich zu organisieren.


Liebe Grüße Martin

Karl
16. Jul 2015

Lieber Martin!
Ich gebe Ihnen ungeschränkt recht, wenn Sie sagen, sowas gehört hier nicht "breitgetreten"!
Habe ich auch nicht!! Aber: Wenn ich als eifriger Leser und fallweisiger Schreiber eine Berichterstattung, eines von mir eigentlich sehr hoch geschätzten Oldtimer Kollegen (wir sind übrigens keine Team-Kollegen!!) lese, wo von vornherein gleich einmal festgehalten wird, daß sowieso die und jene usw.schuld ist etc..., dann darf ich hoffentlich schon meine Meinung dazu äussern(noch dazu,wo ich einige nicht unwesentliche Details kenne! Zudem auch die Schilderung der dortigen Begebenheiten (dunkler Wald...wo??) nicht stimmen!
Ich habe den betreffenden Mustang-Lenker nicht beschuldigt -- lediglich der Schilderung (die übrigens niemand gefordert hat...) von Willy widersprochen!
So-und nun laß`ich es gut sein!

mfG
Karl

vredestein-classic-team
17. Jul 2015

ein Kurzes (vorläufiges) Schlußwort:
 
Es wurde auf Wunsch des Veranstalters ein ausgedehntes Gespräch zur Analyse der gesamten Höllental Classic geführt.
Dieses wurde nicht als Belehrung empfunden, das tun nur jene, die viele irrige Meinungen in sich tragen und daher ein aufklärendes Gespräch als Belehrung empfinden.
Karl hat das bisher einzig Richtige getan, nämlich die heikle Kreuzung aus der Sp einer kommeden Veransteltung gestrichen.
Die angebliche Benutzung des linken Fahrstreifens (hoffentlich nicht der linken Fahrspur, da hätte der Mustang einspurig unterwegs gewesen sein müssen) ist möglicherweise Teil des Unfallaufnahmeprotokolls und darüber dürften Unbeteiligte aus der Entfernung keinerlei Informationen erhalten und diese schon gar nicht öffentlich verbreiten, das fällt unter Amtsverschwiegenheit !
Nur excellente Unfallanalytiker können nachträglich versuchen, festzustellen, wie weit entfernt vom rechten Fahrbahnrand die Kollisoin stattgefunden hat. Selbst die Aussagen eines beteiligten Fahrers sind nach so einer schweren Kollision als nicht wirklich bindend anzusehen, weil das Erinnerungsvermögen durch den eingetretenen Schock stark beienträchtig sein kann. Der Rest sind unerlaubte Spekulationen total Unbeteiligter, es kann Jahre dauern, bis ein eindeutiges Urteil ergeht. Das lehrt mich die Erfahrung als ehem. Leiter einer grossen Verkehrsabteilung nach hunderten Audits und Unfallanalysen.

vredestein-classic-team
17. Jul 2015

Ein Vorschlag für die Zukunft liegt mir am Herzen, da wären Meinungen gefragt:
Jedem Veranstalter müsste die Erhöhung der Sicherheitein Anliegen sein.
Daher müsste ein Schnittsektor (z.b .A-B ) immer rechtzeitig vor einem Gefahrenpunkt, also vor einem Orstgebiet, einer bewohnten Zone oder einem Gefahrenschild enden. Danach dürfte die nächste Eingangsmessung keinesfalls schon nach 200 m , sondern, wie meist üblich, erst nach 500 m erfolgen. Ich nehme mich da selber bei der Nase, weil ich in der Höllental aber noch viel schlimmer in der vorjährigen Wachau durch Genussfahrer derart aufgehalten wurde, dass ich versucht war, im Orstgebiet zu überholen. Ein Veranstalter mit Schnittprüfungen anderer Art, wird wohl nicht mehr lange überleben. Besonders dann nicht, wenn die Behörde vorschreibt, dass ein Roadbook einem Safety Audit zu unterziehen ist. Das ist nämlich unbezahlbar teuer.
Das darf nicht notwendig sein. Auch die angestiftete Raserei durch Ortsgebiete - noch dazu am Samstag Vormittag - wie in der Salz& Öl ist nicht zu verantworten. Wir führen unsere Oldies aus, wer schnelle Rallyes fahren will, kann mich gerne in der zur Rallye-EM der FIA  zählenden Elba Rallye begleiten. Dort sind eben alles Sp-Strecken gesperrt und überwacht, das ist eine andere Liga.

vredestein-classic-team
17. Jul 2015

Aber macht Euch keine allzu grossen Sorgen, alles geht mal vorbei. Ich bin eben von der EU zur Kontrolle der Einhaltung der Richtlinen eingesetzt und mache das nicht nur in Österreich. Ein grosser Schwerpunkt dabei ist die Erhöhung der Tunnelsicherheit und die Durchsetzung der Richtlinien für Sicherheitsmanagement in der Mobilität. So steckt in jedem grossen Tunnel in Europa ein Stück "böser willy" drin, auch in der sensationellen neuen Beleuchtung im italienischen Kanaltal, dort ist es hell aber man wird nicht, wie in Österreich, durch veraltete Beleuchtungskörper geblendet. Aber auch die Bahnhofsinitiative wurde auch in Österreich durch einen europaweiten Test von Bahnhöfen vor Jahren in Gang gebracht, der auf meinem Mist gewachsen war. Leider konnte ich die Bau- und Immobilienunregelmäßigkeiten (Skandal darf man erst sagen, wenn die kommenden Gerichtsverfahren abgewicklet sind) nicht völlig verhindern. Aber mein Vertrag endet auch einmal, nämlich zum Silvester 2019. Also Kopf Hoch!!
Euer willyIlly

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