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VREDESTEIN Classic Team

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17. Jun 2016 22

Vredestein Classic Team gewinnt die 15 Wachau Classic

Nach dem Sieg in der Weinviertel Rallye hat das Vredestein-Classic Team mit Wawronek, Howadt, Schmitzberger und Matzke auch in der Wachau wieder zugeschlagen. So manches Team ist im Labyrinth von Spitz Baden gegangen.
Doch im Labyrinth von Spitz haben sich wie bei der vorjährigen Wachau Classic wahre Dramen abgespielt. In acht kurz aufeinander folgenden Timingschläuchen hat sich so mancher verfangen. Heuer war das Labyrinth zwar genau gleich aufgestellt, aber die maximale Strafzeit für 8 Messungen sollte nicht mehr theoretische 40 Punkte betragen, sondern war mit 15 Punkten gedeckelt. Außerdem gab es schon Wochen vorher eine genaue Skizze mit „Gebrauchsanleitung“ made by Harald Neger im Netz.

Trotzdem sollte dort viel die Donau hinabschwimmen. Ein heftiger Gewitterregen brachte vorerst die Organisation ins Schwimmen. Die Pause zwischen den zwei Durchgängen musste entfallen, beide Durchgänge mussten dann hintereinander gefahren werden, nur die Autorität des Harald Neger verhinderte ein Chaos. Die Spezialität des Labyrinths besteht obendrein darin, dass man nicht willkürlich einstoppen durfte, sondern genau in der vollen Minute beginnen musste, wozu mehr als nur eine Funkuhr verbotenerweise aktiviert worden ist. Geholfen hat das nicht wirklich. Auch die Drei am Podium der Siegerehrung haben in Spitz Nerven gezeigt.
Der spätere Gesamtsieger Fritz Jirowsky hat in ersten Durchlauf rekordverdächtige 0.9 Sekunden auf 8 Messungen verbraten, ist aber im zweiten Durchlauf mit 2,83 voll aufgeschwommen. Umgekehrt bei unserem Teambesten Walther Wawronek: 4,23 im ersten Lauf und O.89 im zweiten Durchgang also noch um eine Hundertstel besser als Fritz Jirowsky. Der am ersten Tag führende Franz Brachinger ist mit 3,19 und 3.05 voll abgestürzt. Für alle Drei war also in Spitz alles im Eimer, sie haben alle mehr Strafzeiten ausgefasst als bei 15 Timingprüfungen bis dahin.

Bei uns wiederum haben die Timings voll gepasst, in Summe waren wir sogar besser als Fritz Jirowsky , wären wir in der Weekend Trophy gestartet, hätte auch der Gesamtsieg uns gehört. Wieso dann die Schnittprüfungen teilweise ganz super waren und dann wiederum grottenschlecht, bleibt ein Rätsel, wie es die Satellitenauswertung nun einmal ist, sie kann leicht zum Roulette werden.
Dass man auch ohne Schnitte spannende und stimmungsvolle Veranstaltungen hinbringt, hat nicht nur die Kremstal-Klassik beweisen sondern auch die heurige Karawanken Klassik. Anfängliche Fehler in der Auswertung wurden dort rasch richtiggestellt und die umfangreichen Ergebnislisten haben keinerlei Zweifel aufkommen lassen. Bei der Wachau ist leider manches im Dunkeln geblieben. Die Herausgabe der Schnittzeiten wurde etwa für den Samstag Vormittag in der Pause unverständlicherweise verweigert. So stand man 30 Minuten sinnlos herum, Harald Neger hat hier dringend gefehlt. Sicher ist nur: Ohne das Labyrinth von Spitz hätte das Match zwischen  Walter Wawronek und Fritz Jirowsky auch anders ausgehen können. Die wahren Pechvögel sollen auch nicht unerwähnt bleiben. Bei Böhmdorfers hat der Wegstreckenzähler oder seine Antriebswelle versagt, bei Brandt/Schlager hat dieses Wunderding von Anfang an für Unruhe gesorgt und sie mussten schließlich aufgeben. 13 andere Breakdowns wurden durch den perfekten ARBÖ Pannenzauberer Bichler wieder flottgemacht.

Im Höllental kommt es zur Revanche. Und Böhmdorfers werden  sowie Tripolt /Eichelseder das Vredestein-Classic Team kräftig verstärken.  Und die Wachau-Seriensieger Jirowsky/Soukal dürfen als Veranstalter nicht starten JUHU!
PS:

Zur Analyse der Dramatik in Spitz sei eine Tabelle beigelegt:
Brachinger hat in Spitz seinen Sieg verspielt, Howadt den möglichen zweiten Platz und Niki Fürstauer wäre als Sieger der Weekend Trophy unter den „Sportlern“ bestenfalls 7. geworden, wenn man nur die Timings heranzieht.
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Kommentare

eugen
17. Jun 2016

Servus Willy,

meine Gratulation dem gesamten erfolgreichen Team!

Schöne Grüße
;-) eugen

JagDrivers
22. Jun 2016

Herzlichen Glückwunsch zur tollen Teamleistung.

ABER:

Das Vredestein Marketing ist ja mit dem Classic Team und der Unterstützung zahlreicher Veranstaltungen sehr präsent. Schön, dass dieser Sport aktiv unterstützt wird. Nahezu bei jeder Veranstaltung, an der wir heuer teilgenommen haben, war Vredestein vertreten, da wird offenbar viel Geld reingesteckt.

Deshalb ist es mit absolut unverständlich, warum man bei der Kernkompetenz, den Reifen, derart „patzt“. Seit Monaten gibt es keine Reifen in der Dimension 185HR15, die wir für beide Fahrzeuge sehr dringend brauchen würden. Nicht um Geld und gute Worte. Vage Aussagen über Liefertermine von „vermutlich Ende Mai“ wurde aktuell zu „irgendwann im Juli“, Konkretes weiß niemand. Für eine Firma mit diesem Namen ein echtes Armutszeugnis. Wenn das so weitergeht, ist die Saison vorbei.

In der Schule würde es heißen: Nicht genügend, danke setzen!

LG, George

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