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VREDESTEIN Classic Team

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30. Mar 2017 10

Vredestein schlägt fast alle

Der Vredestein Ultrac Forti wird gemeinsam mit Michelin und Good Year zum besten Ultra High Performance Reifen gekürt. Das ist jedenfalls das Ergebnis des neusten Reifentests von Autobild. Abgeschlagen sind Dunlop, Falken, Hankook, Nokian und sogar Conti.

Lesen Sie dazu die aktuelle Analyse der Deutschen Reifenpresse:

Wer das Thema Sommerreifentests für dieses Frühjahr schon abgehakt glaubte, den belehrt AutoBild dieser Tage eines Besseren. Denn für die morgen erscheinende Ausgabe 13/2017 hat das Blatt noch einmal nachgelegt und Sportreifen der Dimension 245/40 R18 unter die Lupe genommen. Montiert an einem Audi TT mussten sich dabei insgesamt neun Modelle beweisen angefangen bei Contis „SportContact 5“, Dunlops „Sport Maxx RT2“ und Falkens „Azenis FK510“ über Goodyears „Eagle F1 Asymmetric 3“, Hankooks „Ventus S1 Evo²“ und Firestones „Firehawk SZ90µ“ bis hin zu Michelins „Pilot Sport 4“, Nokians „zLine“ und Vredesteins „Ultrac Vorti“. Überraschend am Ergebnis ist dabei letztlich weniger die Entscheidung an der Spitze, hatte doch der jetzt von AutoBild zum Testsieger gekürte „Pilot Sport 4“ zuvor schon die Produktvergleiche von Auto Motor und Sport sowie von Sportauto für sich entscheiden können. Dass sich aber ein Reifen der Marke Continental mit dem achten und damit vorletzten Rang bescheiden muss, kommt jedoch eher selten vor.
Immerhin wird der „SportContact 5“ noch als „befriedigend“ bezeichnet. Als Stärken werden ihm gute Sicherheitsreserven beim Aquaplaning, ein niedriger Rollwiderstand sowie ein hoher Abrollkomfort bescheinigt. Als hauptsächliche Kritikpunkte, die offenbar ein besseres Abschneiden verhindert haben, sind demgegenüber verlängerte Bremswege, ein verzögertes Einlenken und „wenig Seitenführung auf nasser Fahrbahn“ im Testprotokoll vermerkt. Damit hat er seine Sache immer noch besser gemacht als der „Firehawk SZ90µ“, der als Letzter das Prädikat „nicht empfehlenswert“ verliehen bekommt. „Träges Lenkverhalten, unausgewogenes Handlingverhalten und zu lange Bremswege auf nasser und trockener Piste“ werden dem Firestone-Modell ebenso angekreidet wie zusätzlich noch ein lautes Abrollgeräusch. Die zahlreichen Minuspunkte vermag es durch seine für ordentlich befundenen Aquaplaningreserven jedenfalls nicht zu kompensieren.
„Gut“ gemacht haben demgegenüber gleich vier der neun Probanden ihre Sache, wobei jeweils zwei Kopf an Kopf über die Ziellinie kommen: „Azenis FK510“ und „zLine“ werden gemeinsame Sechste – „Sport Maxx RT2“ und „Ventus S1 Evo²“ gemeinsame Vierte. Das erstgenannte Duo kann mit stabiler Kurvenlage, neutralem Fahrverhalten auf trockener Piste, kurzen Bremswegen auf nasser und trockener Fahrbahn sowie guten Aquaplaningreserven (Falken) respektive kurzen Nass- und Trockenbremswegen, guter Seitenführung bei Nässe und einem niedrigen Rollwiderstand (Nokian) punkten. Dafür werden dem einen Übersteuern bei Lastwechsel auf Nässe als Schwäche vorgehalten bzw. „verzögertes Einlenkverhalten, deutliches Übersteuern bei Lastwechsel, mäßiger Komfort“ dem anderen. Beim zweiten Duo sind jeweils bei Nässe Übersteuern (Dunlop) respektive Untersteuern (Hankook) die wesentlichen Kritikpunkte. Positiv aufgefallen sind beide mit dynamischem Handling, kurzen Bremswegen sowie ordentlichen Komforteigenschaften.
Auch den zweiten Platz teilen sich beim aktuellen AutoBild-Test zwei Reifen: Weder dem „Eagle F1 Asymmetric 3“ noch dem „Ultrac Vorti“ werden ausgeprägte Schwächen bescheinigt, allenfalls der etwas erhöhte Rollwiderstand des Vredestein-Reifens ist den Testern eine Erwähnung wert. Ansonsten werden sie als „dynamisch überzeugender Kurvensportler mit sehr guter Seitenführung auf nasser wie trockener Piste“ (Goodyear) gelobt oder für ihre sportlichen, ausgewogenen Handlingeigenschaften (Vredestein) sowie beide für ihre kurzen Bremswege und ihren Komfort. „Mit der Bodenhaftung eines Doppelklebestreifens und der Seitenführung eines Klettverschlusses beeindrucken bereits die Kandidaten von Goodyear und Vredestein. Wenn zusätzlich die Lenkung messerscharf wie eine Rasierklinge agiert, haben wir unseren Wunschkandidaten gefunden“, wird erklärt, warum Michelins „Pilot Sport 4“ auf Platz eins des Vergleiches kommt. Der Testsieger habe mit überzeugenden Handlingqualitäten auf nasser und trockener Piste, direktem/knackigem Lenkverhalten mit sehr guter Rückmeldung, kurzen Bremswegen sowie gutem Fahrkomfort glänzen können, heißt es.
christian.marx@reifenpresse.de
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